Beurteilung von Lücken nach einer Zahnextraktion
Die Beurteilung der nach einer Zahnextraktion entstandenen Lücke umfasst die Planung mit dem Ziel, die Kaufunktion, das Sprechen und die Ästhetik des Lächelns zu unterstützen. Dabei soll unter Berücksichtigung der möglichen Auswirkungen des fehlenden Zahns auf das umliegende Gewebe und die gegenüberliegenden Zähne ein geeigneter Ansatz bestimmt werden.
Bleibt eine Lücke über längere Zeit bestehen, können sich die benachbarten Zähne in Richtung der Lücke bewegen, der gegenüberliegende Zahn kann elongieren und das Kauen kann sich verändern. Nach jeder Extraktion wird jedoch nicht dieselbe Behandlung durchgeführt; die Lage der Lücke, die Anzahl der fehlenden Zähne und die intraoralen Bedingungen werden gemeinsam beurteilt.
Im Rahmen der Beurteilung werden der Zustand des Zahnfleisches und des Kieferknochens, die Struktur der benachbarten Zähne, die Okklusionsbeziehungen und die allgemeine Mundgesundheit untersucht. Diese Befunde helfen dem Zahnarzt dabei zu beurteilen, ob Optionen wie ein Implantat, eine Brücke oder in manchen Fällen eine herausnehmbare Prothese geeignet sind.
Die Planung wird entsprechend dem Grund und dem Zeitpunkt der Extraktion sowie dem Gesundheitszustand, den Erwartungen und den alltäglichen Bedürfnissen der Person individuell angepasst. Falls erforderlich, werden zunächst Infektionen, Zahnfleischprobleme oder ein möglicher Bedarf im Zusammenhang mit dem Knochenhalt behandelt und anschließend die Reihenfolge der Therapie festgelegt.
Hauptziel
Die durch den fehlenden Zahn entstandene Lücke gemeinsam mit den oralen Funktionen und dem umliegenden Gewebe zu beurteilen.
Lage der Lücke
Fehlende Zähne im Front- und Seitenzahnbereich können im Hinblick auf Ästhetik, Sprechen und Kauen unterschiedlich beurteilt werden.
Beurteilungskriterien
Zahnfleisch, Kieferknochen, benachbarte Zähne und Okklusionsbeziehungen spielen bei der Planung eine wichtige Rolle.
Mögliche Optionen
Je nach Untersuchungsbefund können Implantat, Brücke oder herausnehmbare Prothese in Betracht gezogen werden.
Individueller Plan
Der Behandlungsansatz wird anhand des Zeitpunkts der Extraktion, des allgemeinen Gesundheitszustands, der intraoralen Bedingungen und der Erwartungen festgelegt.
Für wen kann die Beurteilung von Lücken nach einer Zahnextraktion geeignet sein?
Der Umgang mit einer nach einer Zahnextraktion entstandenen Lücke wird unter gemeinsamer Berücksichtigung der Lage und Dauer der Lücke, der Unterstützung durch Kieferknochen und Zahnfleisch, der Bisssituation, des Zustands der benachbarten Zähne und der allgemeinen Gesundheitsinformationen der betroffenen Person festgelegt.
Personen, die Veränderungen der Kaufunktion bemerken
Bei Personen, die aufgrund fehlender Backenzähne Schwierigkeiten beim Zerkleinern der Nahrung haben, beim Kauen eine Seite bevorzugen oder eine Veränderung der Kaukraftverteilung bemerken, können verschiedene Optionen geprüft werden.
Personen mit fehlenden Zähnen im sichtbaren Lächelbereich
Für Personen, die sich wegen eines fehlenden Frontzahns Sorgen um das Aussehen ihres Lächelns oder die Aussprache bestimmter Laute machen, können je nach den Bedingungen im Mund geeignete Ansätze geplant werden.
Personen mit einem Risiko für Bewegungen der Nachbarzähne
Bei Personen, bei denen sich an den Zähnen neben der Zahnlücke Anzeichen für ein Kippen oder Verschieben zeigen, können bei der Untersuchung Behandlungsoptionen zum Erhalt der Bisssituation und der Lücke besprochen werden.
Personen mit mehreren fehlenden Zähnen
Bei Personen mit mehreren fehlenden Zähnen in derselben Region oder an verschiedenen Stellen des Kiefers können festsitzende oder herausnehmbare Optionen gemeinsam mit den funktionellen Anforderungen geprüft werden.
Untersuchung der Knochen- und Zahnfleischunterstützung
Das Knochenvolumen rund um die Lücke, die Gesundheit des Zahnfleisches und die Struktur des Weichgewebes werden beurteilt. Diese Befunde können für die Planung der möglichen Optionen entscheidend sein.
Beurteilung der Bisssituation und der vorhandenen Zähne
Die Stellung der gegenüberliegenden und benachbarten Zähne, ihr Karies- oder Restaurationszustand sowie die Bissbeziehung zwischen Ober- und Unterkiefer werden untersucht. So kann eine an die Belastungsverteilung angepasste Planung erfolgen.
Aktive Infektion oder unkontrollierte Zahnfleischerkrankung
Wenn sich im Bereich der Lücke eine Infektion, Entzündung oder aktive Zahnfleischerkrankung befindet, müssen diese Beschwerden möglicherweise zuerst behandelt werden. Anschließend können die Optionen für den fehlenden Zahn erneut geprüft werden.
Unzureichende Knochenunterstützung oder notwendige Heilungszeit
Wenn die Extraktion erst sehr kurze Zeit zurückliegt, die Knochenunterstützung für den geplanten Ansatz unzureichend erscheint oder Faktoren vorliegen, die die Heilung beeinflussen könnten, kann eine Verschiebung der Behandlung oder die Prüfung zusätzlicher Maßnahmen erforderlich sein.
Mögliche Risiken bei der Behandlung von Lücken nach einer Zahnextraktion
Die Risiken beim Ersatz einer Lücke nach einer Zahnextraktion durch ein Implantat, eine Brücke oder eine herausnehmbare Prothese können je nach Zustand des Mundgewebes, allgemeinem Gesundheitszustand, gewählter Methode und Umfang des Eingriffs variieren. Nach Untersuchung und bildgebender Diagnostik beurteilt der Zahnarzt die geeignete Option und mögliche Vorsichtsmaßnahmen.
Schmerzen und Empfindlichkeit während der Heilung
Während der chirurgischen Implantation, der Vorbereitung der Zähne für eine Brücke oder der Eingewöhnungsphase an eine Prothese können vorübergehend Schmerzen, Empfindlichkeit und Beschwerden beim Kauen auftreten. Das Ausmaß dieser Beschwerden kann je nach Art der Behandlung und Zustand des umliegenden Gewebes unterschiedlich sein.
Zahnfleischreizungen und Probleme des Weichgewebes
An den Brückenrändern, den Kontaktflächen einer herausnehmbaren Prothese oder im Bereich eines Implantats können anfangs Reizungen, Rötungen oder Empfindlichkeit auftreten. Ein unzureichender Sitz, mangelnde Reinigung oder bestehende Zahnfleischprobleme können diese Beschwerden verstärken.
Infektionen und Heilungsprobleme
Insbesondere bei chirurgisch erforderlichen Implantatbehandlungen können Infektionen, Schwellungen oder eine schwieriger als erwartete Heilung auftreten. Mundhygiene, bestehende Entzündungen, Rauchen und bestimmte allgemeine Gesundheitszustände sind für die Beurteilung von Bedeutung.
Behandlungsbedingte Auswirkungen auf benachbarte Zähne
Bei der Planung einer Brücke kann die Vorbereitung der benachbarten Zähne erforderlich sein. Danach kann es zu Empfindlichkeit kommen, und bei einigen Zähnen kann eine zusätzliche Behandlung notwendig werden. Die Struktur der benachbarten Zähne und vorhandene Restaurationen werden vor der Planung sorgfältig untersucht.
Unzureichende Einheilung des Implantats im Knochen
Bei einer Implantatversorgung besteht die Möglichkeit, dass das Implantat nicht wie erwartet mit dem Kieferknochen verwächst oder sich im Laufe der Zeit Probleme im umliegenden Gewebe entwickeln. Knochenangebot, Mundpflege, Bisskräfte und allgemeiner Gesundheitszustand spielen bei der Einschätzung dieses Risikos eine Rolle.
Passungs- und Bruchprobleme an Prothese oder Restauration
Bei einer Brücke, implantatgetragenen Restauration oder herausnehmbaren Prothese können im Laufe der Zeit Lockerung, Abnutzung, Bruch oder Veränderungen der Passung auftreten. Zähneknirschen, hohe Kaukräfte und das Auslassen regelmäßiger Kontroll- und Pflegeuntersuchungen können mit solchen Problemen zusammenhängen.
Wie verläuft die Behandlung von Lücken nach einer Zahnextraktion?
Der Prozess zur Versorgung einer nach einer Zahnextraktion entstandenen Lücke beginnt mit einer ausführlichen Untersuchung der Verhältnisse im Mund. Auf Grundlage der Befunde wird eine Behandlungsoption geplant, die erforderlichen Vorbereitungen werden abgeschlossen und die Verträglichkeit wird nach dem Eingriff durch regelmäßige Kontrollen beurteilt.
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Munduntersuchung und bildgebende Diagnostik
Der Zahnarzt beurteilt die Extraktionsstelle, das Zahnfleisch und den Knochenhalt, die benachbarten Zähne sowie die Bissbeziehung. Bei Bedarf werden bildgebende Verfahren eingesetzt, um die Struktur der Lücke und für die Behandlung wichtige anatomische Gegebenheiten zu untersuchen.
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Planung der Behandlungsoption
Auf Grundlage der Untersuchungsbefunde werden Möglichkeiten zur Versorgung der Lücke mit einem Implantat, einer Brücke oder einer herausnehmbaren Prothese besprochen. Ästhetische Erwartungen, die Kaubelastung, die Mundhygiene und der Zustand der vorhandenen Zähne werden bei der Planung gemeinsam berücksichtigt.
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Durchführung der erforderlichen Vorbereitungen für die Mundgesundheit
Vor der Behandlung können vorhandene Karies, Zahnfleischprobleme, Anzeichen einer Infektion oder erforderliche Restaurationen behandelt werden. Der Bedarf hinsichtlich des Knochen- und Weichgewebestützgewebes wird ebenfalls entsprechend dem geplanten Eingriff beurteilt.
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Geplante Versorgung der Zahnlücke
Je nach gewählter Behandlung wird das Implantat eingesetzt, die Pfeilerzähne für eine Brücke werden vorbereitet oder die Abformungs- und Anpassungsphasen für eine herausnehmbare Prothese werden durchgeführt. Der Umfang des Eingriffs richtet sich nach den Verhältnissen im Mund und dem festgelegten Behandlungsplan.
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Anpassung der Prothese oder Restauration
Die zur Ersetzung des fehlenden Zahns angefertigte festsitzende oder herausnehmbare Restauration wird im Mund eingesetzt. Nach der Kontrolle von Biss, Kaugleichgewicht, Sprache und der Verträglichkeit mit dem umliegenden Gewebe werden erforderliche Anpassungen vorgenommen.
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Kontrollen und Nachsorge der Mundpflege
Nach der Behandlung werden der Zustand der Restauration, des Zahnfleischs und der benachbarten Zähne in regelmäßigen Abständen beurteilt. Die vom Zahnarzt empfohlenen Mundpflege- und Reinigungsgewohnheiten können dazu beitragen, die langfristige Gesundheit der Versorgung zu unterstützen.
Alternativen für eine Zahnlücke nach einer Zahnextraktion
Wie mit einer Zahnlücke nach einer Zahnextraktion umgegangen wird, wird anhand einer klinischen Beurteilung festgelegt. Dabei werden die Lage des fehlenden Zahns, der Zustand der Nachbarzähne, die Unterstützung durch Kieferknochen und Zahnfleisch, der Biss sowie die Erwartungen der betroffenen Person berücksichtigt. Nicht jede Option ist für jede Zahnlücke geeignet.
Zahnersatz auf einem Dentalimplantat
Die Zahnlücke wird durch einen Zahnersatz auf einem in den Kieferknochen eingesetzten Implantat geschlossen. Dies kann in Betracht gezogen werden, wenn ein Beschleifen der Nachbarzähne vermieden werden soll; die Knochen- und Zahnfleischverhältnisse sowie der allgemeine Gesundheitszustand werden bei der Planung berücksichtigt.
Versorgung mit einer festsitzenden Zahnbrücke
Der fehlende Zahn wird mithilfe einer festsitzenden prothetischen Versorgung ersetzt, die von den Zähnen auf beiden Seiten der Lücke getragen wird. Dies kann eine Option sein, wenn die Nachbarzähne eine restaurative Behandlung benötigen oder eine Implantatversorgung in bestimmten Fällen nicht als geeignet angesehen wird.
Verwendung einer herausnehmbaren Teilprothese
Zur Versorgung eines oder mehrerer fehlender Zähne wird eine herausnehmbare Prothese angefertigt. Bei mehreren fehlenden Zähnen oder wenn die Möglichkeiten für eine festsitzende Versorgung begrenzt sind, kann sie zur Unterstützung der Kau- und ästhetischen Bedürfnisse in Betracht gezogen werden.
Regelmäßige Kontrolle der Zahnlücke
Bei einigen fehlenden Zähnen im hinteren Mundbereich oder wenn die Zahnlücke keine wesentlichen Probleme für die Funktion oder den Biss verursacht, kann zunächst ein Beobachten ohne sofortige prothetische Versorgung in Betracht gezogen werden. Dabei werden Veränderungen wie eine Wanderung oder Verlängerung der Nachbar- und Gegenzähne durch regelmäßige Kontrollen beurteilt.
Bildgebung und digitale Planung bei Zahnlücken
Bei der Beurteilung einer Zahnlücke nach einer Zahnentfernung können zusätzlich zur klinischen Untersuchung intraorale und röntgenologische Aufzeichnungen verwendet werden. Diese Unterlagen unterstützen die gemeinsame Beurteilung des Erscheinungsbilds des Kieferknochens, der Wurzelstrukturen der benachbarten Zähne, ihrer Beziehung zum gegenüberliegenden Zahn und des Bisses im Hinblick auf die Planung.
Je nach Bedarf können ein Panoramaröntgen, Dentalaufnahmen eines begrenzten Bereichs oder dreidimensionale bildgebende Verfahren in Betracht gezogen werden. Insbesondere wenn ein Implantat erwogen wird, können Knochenvolumen und Lage anatomischer Strukturen detailliert beurteilt werden; welche Bildgebung erforderlich ist, wird anhand der zahnärztlichen Untersuchung bestimmt.
Der für die Versorgung erforderliche Raum kann anhand digitaler oder konventioneller Abformungen, intraoraler Aufzeichnungen und Arbeitsmodelle beurteilt werden. Diese Daten unterstützen die Planung von Optionen wie einer Brücke, einer implantatgetragenen Versorgung oder einer herausnehmbaren Prothese; die Entscheidung wird jedoch gemeinsam anhand der klinischen Befunde und der individuellen Bedürfnisse getroffen.
Röntgenologische Beurteilung des Knochens
Röntgenaufnahmen helfen dabei, das Erscheinungsbild des Knochens im Extraktionsbereich und seine Beziehung zu den Wurzeln der benachbarten Zähne zu beurteilen. Die Art der Bildgebung wird entsprechend dem Umfang des zu untersuchenden Bereichs ausgewählt.
Dreidimensionale Bildgebung
Bei Bedarf können dreidimensionale Aufnahmen eine detailliertere Untersuchung des Kieferknochenvolumens und der Lage anatomischer Strukturen unterstützen. Dieses Verfahren ist möglicherweise nicht bei jeder Zahnlücke routinemäßig erforderlich.
Intraoralscan und Abformung
Digitale Scans oder konventionelle Abformverfahren helfen dabei, die Position der Zähne und den für die Versorgung verfügbaren Raum zu dokumentieren. Diese Aufzeichnungen können auch für die Laborphasen verwendet werden.
Beurteilung der Bissregistrate
Bissregistrate unterstützen die Beurteilung der Kontaktbeziehung zwischen Ober- und Unterkieferzähnen. Die Beziehung der für den fehlenden Zahnbereich geplanten Versorgung zu den Kaukräften kann auf dieser Grundlage geplant werden.
Arbeitsmodell und Planung
Physische oder digitale Arbeitsmodelle können dabei helfen, die Ausrichtung der benachbarten Zähne zur Lücke und die Position des gegenüberliegenden Zahns gemeinsam zu untersuchen. Die Umsetzbarkeit der geplanten Option wird durch die klinische Untersuchung bestätigt.
Heilung nach einer Zahnextraktion und Planung der Zahnlücke
Die Heilung nach einer Zahnextraktion kann von Person zu Person unterschiedlich verlaufen. Sie hängt unter anderem vom Umfang der Extraktion, der Lage der Lücke, dem Zustand der Gewebe im Mund und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab. Die Pflege- und Kontroll Empfehlungen Ihrer Zahnärztin oder Ihres Zahnarztes haben Vorrang; die Planung für den fehlenden Zahn erfolgt nach einer klinischen Beurteilung.
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Erste Erholung der Extraktionsstelle
Im Bereich der Extraktion können Empfindlichkeit, eine leichte Schwellung, sickernde Blutungen oder Beschwerden beim Kauen auftreten. In dieser Phase ist es wichtig, die Wunde nicht zu belasten oder zu manipulieren und die von Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt empfohlenen Pflegemaßnahmen anzuwenden.
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Heilung des Zahnfleischgewebes
Während sich das Zahnfleisch erholt, können sich Aussehen und Gefühl der Extraktionslücke verändern; eine allmähliche Abnahme der Empfindlichkeit ist möglich. Der Verzicht auf harte, sehr heiße oder reizende Speisen, die Beschwerden verursachen, kann das komfortable Kauen unterstützen.
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Beurteilung des umliegenden Gewebes
Während der Heilung werden der Zustand von Zahnfleisch und Kieferknochen, die Position der benachbarten Zähne und das Bissverhältnis überprüft. Die Eignung und Reihenfolge von Optionen wie Implantat, Brücke oder herausnehmbarem Zahnersatz werden anhand der Untersuchungsergebnisse festgelegt.
Setzen Sie die Mundpflege vorsichtig fort
Vermeiden Sie bei der Aufrechterhaltung Ihrer Mundhygiene kräftige Bewegungen, die die Extraktionsstelle reizen könnten. Befolgen Sie die individuellen Empfehlungen Ihrer Zahnärztin oder Ihres Zahnarztes zur Reinigung des Bereichs.
Passen Sie Ihre Ernährung an Ihr Wohlbefinden an
Wenn das Kauen Beschwerden verursacht, belasten Sie die Extraktionsseite nicht und begrenzen Sie harte, klebrige oder sehr heiße Speisen. Richten Sie Ihre Ernährungsweise nach den Empfehlungen Ihrer Zahnärztin oder Ihres Zahnarztes.
Wenn Blutung oder Schmerzen zunehmen
Wenden Sie sich an Ihre Klinik, wenn die Blutung anhält oder erneut beginnt, die Schmerzen zunehmend stärker werden oder die Empfindlichkeit Ihren Alltag deutlich beeinträchtigt.
Wenn Sie Anzeichen einer Infektion feststellen
Wenden Sie sich unverzüglich an Ihre Klinik, wenn Sie eine zunehmende Schwellung, unangenehmen Geruch oder Geschmack, Sekret, Fieber oder deutliche Schwierigkeiten beim Öffnen des Mundes feststellen.
Faktoren, die die Kosten der Behandlung einer Lücke nach einer Zahnextraktion beeinflussen
Die Kosten für die Behandlung einer nach einer Zahnextraktion entstandenen Lücke hängen neben dem gewählten Vorgehen auch von den Befunden im Mund und dem Umfang der Behandlung ab. Der genaue Preis wird nach der klinischen Untersuchung, erforderlichen bildgebenden Untersuchungen und der individuellen Planung festgelegt.
Position der Lücke und Anzahl der fehlenden Zähne
Die Lage der Lücke im Front- oder Seitenzahnbereich kann unterschiedliche Anforderungen an Ästhetik, Sprache und Kauen mit sich bringen. Bei einem oder mehreren fehlenden Zähnen beeinflussen die Breite der Lücke und der erforderliche Stützbedarf den Umfang der geplanten Behandlung.
Als geeignet erachtete Behandlungsoption
Je nach Untersuchungsbefund kommen unterschiedliche Optionen wie ein Implantat, eine Brücke oder ein herausnehmbarer Zahnersatz infrage. Da sich die Behandlungsschritte, die Laborarbeiten und die verwendete restaurative Versorgung je nach Vorgehen unterscheiden, kann auch der Kostenumfang variieren.
Beschaffenheit des Kieferknochens und des Zahnfleisches
Der Knochenhalt im Extraktionsbereich und die Gesundheit des Zahnfleisches beeinflussen die Durchführbarkeit der geplanten Behandlung. Falls erforderlich, können notwendige Vorbereitungen oder Behandlungen dieser Gewebe den gesamten Ablauf und die Kosten beeinflussen.
Zustand der Nachbarzähne und Bissverhältnisse
Die Struktur der an die Lücke angrenzenden Zähne, vorhandene Versorgungen und das Bissverhältnis zwischen Ober- und Unterkiefer werden sorgfältig beurteilt. Besonders bei einer Brückenversorgung kann der Zustand der Pfeilerzähne den Umfang der erforderlichen Eingriffe bestimmen.
Heilung nach der Extraktion und zusätzlicher Bedarf an Mundgesundheitsbehandlungen
Der Zeitpunkt der Extraktion, eine mögliche Infektion oder Heilungsstörung im Bereich sowie die allgemeine Mundgesundheit können die Reihenfolge der Behandlung beeinflussen. Müssen zunächst andere Probleme behandelt werden, können sich Dauer und Umfang des Plans ändern.
Vorläufige Preisschätzung
500 € – 6.000 €
Diese vorläufige Schätzung ist kein verbindliches Preisangebot der Klinik; der tatsächliche Preis wird nach Abschluss der Untersuchung und der individuellen Behandlungsplanung festgelegt.
Vorher / Nachher

Häufig gestellte Fragen zu Lücken nach einer Zahnentfernung
Warum sollte die nach einer Zahnentfernung entstandene Lücke beurteilt werden?
Die Beurteilung der Lücke hilft, ihre Auswirkungen auf Kauen, Sprechen und die Ästhetik des Lächelns zu verstehen. Da sich die Position benachbarter oder gegenüberliegender Zähne bei länger bestehender Lücke verändern kann, werden die Bedingungen im Mund gemeinsam untersucht.
Muss nach jeder Zahnentfernung der fehlende Zahn ersetzt werden?
Nein, nach jeder Zahnentfernung ist möglicherweise nicht derselbe Ansatz erforderlich. Die Lage der Lücke, die Anzahl der fehlenden Zähne, die Bissverhältnisse, der Zustand der benachbarten Zähne und die täglichen Bedürfnisse der Person werden zusammen mit den Untersuchungsergebnissen beurteilt.
Welche Behandlungsmöglichkeiten kommen bei einer Lücke nach einer Zahnentfernung infrage?
Implantate, Brücken oder in manchen Fällen herausnehmbarer Zahnersatz können in Betracht gezogen werden. Welche Möglichkeit geeignet ist, hängt vom Zustand des Zahnfleisches und des Kieferknochens, der Struktur der benachbarten Zähne, den Bissverhältnissen und dem allgemeinen Gesundheitszustand ab.
Was kann passieren, wenn die Lücke längere Zeit nicht geschlossen wird?
Bleibt eine Lücke längere Zeit bestehen, können sich benachbarte Zähne in Richtung der Lücke bewegen, der gegenüberliegende Zahn kann herauswachsen und das Kaugleichgewicht kann sich verändern. Auftreten und Ausmaß dieser Auswirkungen können von Person zu Person unterschiedlich sein.
Wie lange nach der Zahnentfernung sollte eine Beurteilung erfolgen?
Der Zeitpunkt der Beurteilung wird von der Zahnärztin oder dem Zahnarzt anhand des Grundes für die Zahnentfernung, des Heilungsverlaufs in diesem Bereich und der Befunde im Mund geplant. Bei Infektionen, Zahnfleischproblemen oder einem Bedarf hinsichtlich der Knochenunterstützung kann die Behandlungsabfolge entsprechend angepasst werden.
Wie wird die Eignung für ein Implantat oder eine Brücke bestimmt?
Die Eignung wird nach einer klinischen Untersuchung und den erforderlichen Beurteilungen bestimmt. Kieferknochen- und Zahnfleischunterstützung, der Zustand der benachbarten Zähne, die Bissverhältnisse, der allgemeine Gesundheitszustand und die Erwartungen werden dabei gemeinsam berücksichtigt.
Welche Probleme können vor der Erstellung eines Behandlungsplans behandelt werden?
Falls erforderlich, können zunächst eine Infektion, Zahnfleischprobleme oder ein Bedarf hinsichtlich der Knochenunterstützung behandelt werden. Ob diese Vorbereitungen notwendig sind, hängt von der Untersuchung im Mund und der geplanten Behandlungsoption ab.
Medizinische Quellen
Medizinische Quellen anzeigen
Medizinisch geprüft von

Ahmet Metin Bal
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Eren Koluaçık
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Nilufar Tulanova Şener
Kosmetische Zahnärztin
Arztprofil ansehenLetzte medizinische Prüfung: 10. August 2026

