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Chirurgische Behandlungen

Sinuslift bei chronischer Sinusitis

Sinuslift und chronische Nasennebenhöhlenentzündung gemeinsam beurteilt

Fehlen Zähne im hinteren Oberkiefer, kann die Kieferhöhle die für ein Implantat nötige Knochenhöhe begrenzen – deshalb kommt ein Sinuslift ins Spiel. Bei einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung ändert sich die Reihenfolge: Zuerst wird der Zustand der Kieferhöhle beurteilt und bei Bedarf gemeinsam mit einer HNO-Ärztin oder einem HNO-Arzt betrachtet. Solange eine Infektion aktiv ist, wird nicht operiert. Anhand von Röntgen- und DVT-Aufnahmen klären wir den Zustand der Schleimhaut, die Knochenhöhe und den richtigen Zeitpunkt.

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Implantatplanung bei chronischer Sinusitis

Bei einer chronischen Sinusitis ist die Implantatplanung ein umfassender Beurteilungsprozess, bei dem insbesondere im hinteren Oberkiefer die Beziehung zwischen den Nebenhöhlen und dem Kieferknochen berücksichtigt wird. Ziel ist es, beim Erwägen von Implantaten zum Ersatz fehlender Zähne sowohl die Bedingungen im Mund als auch mögliche Risiken im Zusammenhang mit der Gesundheit der Nebenhöhlen gemeinsam zu berücksichtigen.

Im Rahmen der Planung werden das Knochenvolumen, die Nähe des Implantationsbereichs zur Kieferhöhle, die Gesundheit des Zahnfleisches und Anzeichen einer bestehenden Infektion beurteilt. Falls erforderlich, können auch Beschwerden im Bereich der Nebenhöhlen, frühere Behandlungen und die Einschätzungen der zuständigen Fachärzte dazu beitragen, die Therapieentscheidung sicher zu gestalten.

Eine chronische Sinusitis steht einer Implantation nicht immer entgegen; eine aktive Infektion, anhaltende Beschwerden oder strukturelle Veränderungen, die den Bereich der Nebenhöhlen betreffen, können jedoch zunächst behandelt werden müssen. Der geeignete Zeitpunkt für die Implantation und das anzuwendende Vorgehen werden anhand der Untersuchungs- und Bildgebungsbefunde festgelegt.

Die Anatomie der Nebenhöhlen, die Knochenstruktur und der allgemeine Gesundheitszustand sind bei jedem Patienten unterschiedlich. Daher werden die Position des Implantats, ein möglicher Bedarf an zusätzlichen Eingriffen und die Reihenfolge der Behandlung individuell geplant; bei Bedarf kann eine Abstimmung mit verschiedenen medizinischen Fachbereichen erfolgen.

Kieferhöhlen

Bei der Implantatplanung im hinteren Oberkiefer sind die Lage der Kieferhöhlen und die Knochenhöhe von Bedeutung.

Umfang der Beurteilung

Kieferknochen, Zahnfleisch und Nebenhöhlenbereich werden durch Untersuchung und geeignete bildgebende Verfahren gemeinsam beurteilt.

Aktive Beschwerden

Anhaltende Beschwerden wie eine verstopfte Nase, Gesichtsschmerzen oder Ausfluss sollten bei der Planung berücksichtigt werden.

Individuelle zeitliche Planung

Der Zeitpunkt der Implantation wird unter Berücksichtigung der Gesundheit der Nebenhöhlen und der intraoralen Befunde festgelegt.

Interdisziplinärer Ansatz

Wenn dies als notwendig erachtet wird, kann die Beurteilung durch einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zur Behandlungsplanung beitragen.

Für wen kann eine Implantatplanung bei chronischer Sinusitis geeignet sein?

Bei Personen mit chronischer Sinusitis wird die Eignung für ein Implantat unter gemeinsamer Berücksichtigung des aktuellen Zustands der Sinuserkrankung, der Knochen- und Zahnfleischverhältnisse im Implantatbereich, der Mundhygiene, des allgemeinen Gesundheitszustands und gegebenenfalls der Einschätzung einer entsprechenden Fachperson bestimmt.

Personen mit einem fehlenden Zahn im oberen Seitenzahnbereich

Personen mit einem fehlenden Zahn im hinteren Oberkiefer, die ein Implantat erwägen, können beurteilt werden, nachdem die Beziehung zwischen der Kieferhöhle und dem Knochen ausführlich untersucht wurde.

Personen mit kontrollierter Sinusitis-Vorgeschichte

Bei Personen, bei denen früher eine chronische Sinusitis diagnostiziert wurde, deren aktuelle Beschwerden jedoch unter Kontrolle sind, kann eine Implantatplanung anhand der klinischen Untersuchung und der bildgebenden Befunde geprüft werden.

Personen mit ausreichenden oralen Gesundheitsbedingungen

Personen mit gesund erscheinendem Zahnfleisch, die ihre Mundhygiene aufrechterhalten können und bei denen im Implantatbereich keine deutliche aktive Infektion festgestellt wird, können hinsichtlich eines Implantats beurteilt werden.

Personen, die Alternativen zum fehlenden Zahn besprechen möchten

Bei Personen, die statt einer Brücke oder eines herausnehmbaren Zahnersatzes eine festsitzende Lösung erwägen möchten, kann bei geeigneten Sinus- und Knochenverhältnissen die Möglichkeit eines Implantats besprochen werden.

Untersuchung des Verhältnisses zwischen Kieferhöhle und Knochen

Mithilfe bildgebender Verfahren werden der Abstand zwischen dem geplanten Implantatbereich und dem Boden der Kieferhöhle sowie die vorhandene Knochenhöhe und -breite beurteilt. Diese Befunde können die Implantatposition und die Notwendigkeit zusätzlicher Eingriffe beeinflussen.

Aktueller Zustand der Sinusitis und Krankengeschichte

Beschwerden wie verstopfte Nase, Druckgefühl im Gesicht, Ausfluss oder wiederkehrende Episoden werden zusammen mit früheren Behandlungen und eingenommenen Medikamenten beurteilt. Bei Bedarf kann eine Untersuchung durch eine Hals-Nasen-Ohren-Fachperson angefordert werden.

Aktive Sinusinfektion oder deutliche Beschwerden

Bei anhaltenden Anzeichen einer Infektion, starker verstopfter Nase, Ausfluss oder Gesichtsschmerzen kann der Implantateingriff verschoben werden. Zunächst muss die Erkrankung der Kieferhöhle möglicherweise unter Kontrolle gebracht werden.

Kontrollbedürftige Probleme im Mundraum

Bei einer Infektion im Implantatbereich, einer unbehandelten Zahnfleischerkrankung oder unzureichender Mundhygiene kann empfohlen werden, zunächst diese Probleme zu behandeln. Anschließend wird die Eignung erneut beurteilt.

Mögliche Risiken einer Implantatbehandlung bei chronischer Sinusitis

Die mit Implantaten verbundenen Risiken bei chronischer Sinusitis können je nach aktuellem Zustand der Nebenhöhlen, vorhandener Knochenmenge, Umfang des geplanten Eingriffs und allgemeinem Gesundheitszustand variieren. Befunde aus Untersuchung und Bildgebung sind wichtig, um den geeigneten Zeitpunkt und den Bedarf an zusätzlichen Untersuchungen zu bestimmen.

Perforation der Kieferhöhlenschleimhaut

Beim Einsetzen eines Implantats im hinteren Oberkiefer oder bei einem zusätzlichen Eingriff am Kieferhöhlenboden kann die Kieferhöhlenschleimhaut beeinträchtigt oder eingerissen werden. Die Planung erfolgt unter Berücksichtigung der Anatomie des Bereichs und der verbleibenden Knochenhöhe; falls erforderlich, kann die Vorgehensweise angepasst werden.

Zunahme der Nebenhöhlenbeschwerden

Bei Personen mit aktiven oder nicht ausreichend kontrollierten Nebenhöhlenproblemen können sich nach dem Eingriff eine verstopfte Nase, ein Druckgefühl oder Beschwerden im Gesichtsbereich verstärken. Daher werden bestehende Beschwerden und Anzeichen einer Nebenhöhlenentzündung vor der Implantatbehandlung berücksichtigt.

Entwicklung einer Infektion

Eine Infektion im Operationsbereich oder in den an die Kieferhöhle angrenzenden Geweben kann den Heilungsverlauf beeinträchtigen. Entzündungsherde im Mund, die Gesundheit des Zahnfleisches, der Zustand der Kieferhöhle und die Einhaltung der Empfehlungen zur Nachsorge spielen bei der Einschätzung dieses Risikos eine Rolle.

Unzureichende Knochenangebot

In den hinteren Oberkieferbereichen nahe der Kieferhöhle können Knochenhöhe oder -dichte für eine stabile Implantatverankerung unzureichend sein. In einem solchen Fall kann die Implantatposition verändert werden, zusätzliche Knochenaufbaumaßnahmen können in Betracht gezogen werden oder die Behandlung kann in verschiedene Phasen aufgeteilt werden.

Unzureichende Einheilung des Implantats

Wenn das Implantat nicht im erwarteten Umfang mit dem Kieferknochen verwächst, kann es zu einer Lockerung des Implantats kommen oder die Behandlung kann möglicherweise nicht wie geplant fortschreiten. Knochenstruktur, das Vorliegen einer Infektion im betreffenden Bereich, Mundhygiene und die Gesundheit der Kieferhöhle gehören zu den Faktoren, die in diesem Prozess beurteilt werden.

Wie läuft die Implantatplanung bei chronischer Sinusitis ab?

Die Implantatplanung erfolgt durch die gemeinsame Bewertung der intraoralen Untersuchung, der bildgebenden Befunde und der Befunde im Bereich der Nebenhöhlen. Nach Abschluss der erforderlichen Vorbereitungen werden die Implantatversorgung und die anschließenden Kontrollen in der geplanten Reihenfolge durchgeführt.

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    Intraorale Untersuchung und Erhebung der Befunde

    In der ersten Phase werden der Bereich des fehlenden Zahns, das Zahnfleisch, die Nachbarzähne und das Zusammenspiel beim Kauen beurteilt. Angaben zu früheren Beschwerden im Bereich der Nebenhöhlen, anhaltenden Beschwerden und bereits durchgeführten Behandlungen werden in die Behandlungsplanung einbezogen.

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    Beurteilung von Knochen und Nebenhöhlen durch Bildgebung

    Die Knochenmenge im für die Implantation vorgesehenen Bereich, die Lage des Nebenhöhlenbodens und die umliegenden anatomischen Strukturen werden anhand bildgebender Befunde untersucht. Diese Beurteilung hilft bei der Planung des Implantatbereichs und gegebenenfalls erforderlicher zusätzlicher Vorbereitungen.

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    Berücksichtigung des Zustands der Nebenhöhlen in der Behandlungsabfolge

    Liegen im Bereich der Nebenhöhlen Befunde vor, die behandelt werden müssen, kann vorgesehen werden, die entsprechenden Untersuchungen und Behandlungen vor dem Implantateingriff abzuschließen. Bei Bedarf wird die Einschätzung einer HNO-Fachkraft eingeholt, um eine für die Mund- und Nebenhöhlengesundheit geeignete Reihenfolge festzulegen.

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    Erstellung des Operationsplans

    Auf Grundlage der Untersuchungs- und Bildgebungsergebnisse werden die Positionierung des Implantats, die Knochenverhältnisse im Behandlungsbereich und der Bedarf an zusätzlichen chirurgischen Maßnahmen beurteilt. Der Umfang des Plans kann je nach Anatomie der Nebenhöhlen und Zustand des intraoralen Gewebes variieren.

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    Implantation und Beobachtung der Heilung

    Wenn die Vorbereitungen als geeignet beurteilt werden, wird das Implantat chirurgisch im vorgesehenen Bereich eingesetzt. Bei den anschließenden Kontrollen werden die Heilung des Operationsgebiets, die Zahnfleischgesundheit und mögliche Befunde im Zusammenhang mit den Nebenhöhlen beobachtet; der Zeitpunkt der prothetischen Versorgung wird anhand dieser Beurteilungen festgelegt.

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    Fertigstellung des Zahnersatzes und Kontrolltermine zur Nachsorge

    Wenn das Gewebe um das Implantat als geeignet beurteilt wird, wird der Zahnersatz entsprechend den funktionellen und ästhetischen Anforderungen vorbereitet. Nach der Behandlung werden die Mundhygiene, das Gewebe um das Implantat und neue Beschwerden im Zusammenhang mit den Nebenhöhlen bei regelmäßigen Kontrollen beurteilt.

Alternative Ansätze für Implantate bei chronischer Sinusitis

Bei bestehender chronischer Sinusitis kann der alternative Ansatz bei der Implantatplanung vom Zustand der Nebenhöhlen, der Knochenmenge im Oberkiefer und der Position des fehlenden Zahns abhängen. Die geeignete Option wird anhand einer Untersuchung der Mundhöhle, bildgebender Verfahren und bei Bedarf einer HNO-ärztlichen Beurteilung festgelegt.

Zunächst die Nebenhöhlenbeschwerden beurteilen

Bei Beschwerden wie einer aktiven Infektion, deutlicher Nasenverstopfung, Ausfluss oder Gesichtsschmerzen kann die Gesundheit der Nebenhöhlen vor dem Implantateingriff beurteilt und gegebenenfalls angemessen behandelt werden. Dieser Ansatz kann dazu beitragen, den Zeitpunkt der Implantation sicherer zu planen.

Alternative Implantatplanung bei unzureichendem Knochenangebot

Wenn der hintere Oberkiefer nahe an der Kieferhöhle liegt oder die verfügbare Knochenhöhe begrenzt ist, können Position und Größe des Implantats neu geplant werden. Bei geeigneten anatomischen Verhältnissen können eine Implantatposition mit größerem Abstand zur Kieferhöhle oder andere chirurgische Vorgehensweisen in Betracht gezogen werden.

Festsitzende Zahnbrücke

Wenn die Implantation aufgeschoben werden muss, kann eine festsitzende Zahnbrücke in bestimmten Fällen, in denen die Nachbarzähne und die intraoralen Bedingungen geeignet sind, vorübergehend oder dauerhaft als Ersatz für den fehlenden Zahn eingesetzt werden. Ob diese Methode infrage kommt, hängt vom Zustand der Pfeilerzähne ab.

Versorgungen mit herausnehmbarem Zahnersatz

Bei mehreren fehlenden Zähnen oder wenn ein Implantat zu diesem Zeitpunkt nicht als geeignet angesehen wird, können herausnehmbare Prothesen das Kauen und das Erscheinungsbild unterstützen. Die Art der Prothese wird anhand der Anzahl der fehlenden Zähne, der verbliebenen Zähne, des Zahnfleischs und der Kieferstruktur geplant.

Bildgebung und digitale Planung für Implantate in der Nähe der Kieferhöhle

Bei der Planung eines Implantats im hinteren Bereich des Oberkiefers können geeignete bildgebende Verfahren eingesetzt werden, um die dreidimensionale Beziehung zwischen Kieferknochen und Nebenhöhlen zu beurteilen. Diese Aufnahmen können dabei helfen, die Höhe und Breite des Knochens am Implantatbereich sowie die Lage benachbarter anatomischer Strukturen zu erfassen.

Panoramaröntgen, eine intraorale Untersuchung und bei Bedarf eine dreidimensionale Bildgebung können dazu beitragen, den Sinusboden, vorhandene Zahnwurzeln, die Knochenstruktur und mögliche Anzeichen einer Infektion gemeinsam zu beurteilen. Die Aufnahmen werden zusammen mit den Befunden der klinischen Untersuchung und den Beschwerden der Patientin oder des Patienten ausgewertet.

Digitale Abformungen, Modellierungen oder Instrumente zur chirurgischen Planung können in einigen Fällen die Beurteilung der Implantatposition und des Bedarfs an zusätzlichen Eingriffen erleichtern. Welche Aufnahmen angefertigt und welche Methode verwendet wird, hängt von der Gesundheit der Kieferhöhle, dem Zustand des Knochens und der klinischen Notwendigkeit ab.

Allgemeine Beurteilung mit Panoramabildgebung

Ein Panoramaröntgen kann im Rahmen der Erstbeurteilung dabei helfen, die Zähne im hinteren Oberkiefer, das Knochenniveau und die allgemeine Lage des Sinusbodens zu untersuchen.

Dreidimensionale Analyse von Knochen und Kieferhöhle

Bei Bedarf kann eine dreidimensionale Bildgebung die Beurteilung des Knochenvolumens im Implantatbereich und seiner Nähe zur Kieferhöhle in verschiedenen Schnittbildern unterstützen.

Digitale Abformung und Kiefermodellaufzeichnungen

Ein intraoraler digitaler Scan oder eine herkömmliche Abformung kann dabei helfen, den Bereich des fehlenden Zahns zusammen mit den Nachbarzähnen und der Okklusionsbeziehung zu planen.

Virtuelle Planung der Implantatposition

In geeigneten Fällen kann die digitale Planung eine vorläufige Beurteilung der vorgesehenen Implantatposition im Verhältnis zu den Knochengrenzen und der Kieferhöhlenregion unterstützen.

Vergleich von Verlaufaufnahmen

Vor der Behandlung oder während erforderlicher Verlaufskontrollen angefertigte Aufnahmen können dazu beitragen, intraorale und auf die Kieferhöhle bezogene Befunde gemeinsam mit der klinischen Beurteilung zu verfolgen.

Heilung nach einer Implantation bei bestehender Sinusvorgeschichte

Die Heilung nach einer Implantation kann je nach Umfang des Eingriffs, Nähe des Implantats zur Sinusregion, Ausprägung der Sinusbeschwerden und persönlichen gesundheitlichen Faktoren unterschiedlich verlaufen. Die Anweisungen Ihres Zahnarztes zur Pflege, Ernährung und zu Kontrollterminen haben stets Vorrang.

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    Empfindlichkeit und Ruhebedürfnis in den ersten Tagen

    Im Behandlungsbereich können leichte Schmerzen, Empfindlichkeit, Schwellungen oder begrenzte Blutergüsse auftreten. Wurde der Eingriff insbesondere im hinteren Oberkiefer vorgenommen, ist es wichtig, die Hinweise Ihres Zahnarztes zu Druckveränderungen und zum Verhalten in Bezug auf die Nase zu beachten.

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    Erholung der Weichgewebe

    Das Zahnfleisch und die umliegenden Gewebe heilen mit der Zeit weiter ab. In dieser Phase unterstützen Sie die Heilung, indem Sie den Behandlungsbereich nicht belasten, die Mundpflege nach den Anweisungen Ihres Zahnarztes fortführen und Gewohnheiten vermeiden, die den Bereich reizen könnten.

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    Einheilung des Implantats im Knochen

    Die biologische Einbindung des Implantats in den Kieferknochen wird im Laufe der Zeit beurteilt. Die Geschwindigkeit dieses Prozesses kann je nach Knochenstruktur, zusätzlichen Eingriffen, allgemeinem Gesundheitszustand und klinischer Beurteilung der Sinusregion unterschiedlich sein.

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    Kontrollen und prothetische Planung

    Bei den Kontrollen werden die Heilung, die Zahnfleischgesundheit, Befunde im Bereich des Implantats und gegebenenfalls sin相关e Beschwerden beurteilt. Der Zeitpunkt für den Zahnersatz oder die nächsten Schritte wird von Ihrem Zahnarzt anhand der Untersuchungs- und Bildgebungsergebnisse festgelegt.

Achten Sie schonend auf Ihre Mundhygiene

Führen Sie die von Ihrem Zahnarzt empfohlene Mundpflegeroutine durch, ohne den Behandlungsbereich zu reizen. Regelmäßige und schonende Reinigung hilft, das heilende Zahnfleisch zu schützen.

Vermeiden Sie Bewegungen, die die Sinusregion belasten können

Wurde der Eingriff im hinteren Oberkiefer vorgenommen, beachten Sie die Hinweise Ihres Zahnarztes zu Verhaltensweisen, die Druck in Nase und Nebenhöhlen erzeugen können. Teilen Sie Beschwerden bei der Kontrolle mit.

Zunehmende Schmerzen, Schwellungen oder Anzeichen einer Infektion

Wenden Sie sich an die Klinik, wenn Schmerzen oder Schwellungen, die anfangs voraussichtlich abnehmen sollten, deutlich zunehmen oder ein schlechter Geschmack, das Gefühl eines Ausflusses, Fieber oder eine starke Empfindlichkeit im Behandlungsbereich auftreten.

Anhaltende oder ausgeprägte Sinusbeschwerden

Nehmen Sie unverzüglich Kontakt mit Ihrer Klinik auf, wenn eine neu auftretende oder zunehmende verstopfte Nase, Druck oder Schmerzen im Gesicht, Nasenausfluss, das Gefühl eines mit dem Behandlungsbereich verbundenen Flüssigkeitsübergangs oder unerwartete Blutungen auftreten.

Faktoren, die die Implantatkosten bei chronischer Sinusitis beeinflussen

Bei chronischer Sinusitis können die Gesamtkosten einer Implantatbehandlung je nach Gesundheitszustand der Nebenhöhlen, Knochenverhältnissen und den erforderlichen Behandlungsschritten variieren. Die genaue Gebühr wird nach einer Untersuchung der Mundhöhle, den erforderlichen bildgebenden Untersuchungen und der individuellen Planung festgelegt.

Umfang der Beurteilung durch Untersuchung und Bildgebung

Die Untersuchungen und bildgebenden Verfahren, die erforderlich sind, um die Beziehung zwischen dem Implantatbereich und den Nebenhöhlen, die Knochenhöhe sowie mögliche Anzeichen einer Infektion zu beurteilen, können den Planungsumfang und die Kosten beeinflussen.

Anzahl und Region der Zähne, die implantiert werden sollen

Die Anzahl der fehlenden Zähne, die Planung von Implantaten im hinteren Oberkiefer oder in anderen Bereichen sowie die anatomischen Besonderheiten jeder Region können den Behandlungsumfang und die damit verbundenen Kosten verändern.

Knochenvolumen und Erfordernisse im Bereich der Nebenhöhlen

Ob die vorhandene Knochenmenge für ein Implantat ausreicht und wie nah der Implantatbereich an der Nebenhöhle liegt, kann bei manchen Patienten beeinflussen, ob zusätzliche vorbereitende Maßnahmen oder ein anderes chirurgisches Vorgehen erforderlich sind.

Aktive Nebenhöhlenbeschwerden und Zeitpunkt der Behandlung

Anhaltende Beschwerden durch Sinusitis, Anzeichen einer aktiven Infektion oder gesundheitliche Probleme, die zunächst behandelt werden müssen, können den Zeitpunkt der Implantation und den Bedarf an Untersuchungen während der Behandlung beeinflussen.

Umfang des prothetischen Aufbaus

Die Art des festsitzenden Zahnersatzes, der nach der Implantation für den fehlenden Zahn geplant wird, die Rehabilitation eines einzelnen Zahns oder eines größeren zahnlosen Bereichs sowie die erforderlichen Laborarbeiten können zu den Gesamtkosten beitragen.

Fachärztliche Einschätzung und Nachsorgebedarf

Wenn Befunde im Zusammenhang mit den Nebenhöhlen eine ausführliche Beurteilung erfordern, können die Einholung einer Einschätzung durch die zuständige Fachperson und die zur Behandlungssicherheit geplanten Kontrollen den Umfang des individuellen Ablaufs beeinflussen.

Vorläufige Preisschätzung

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Die endgültigen Kosten teilt Ihnen die Klinik mit, sobald die Untersuchung und Ihr individueller Behandlungsplan abgeschlossen sind. Auf dieser Seite werden keine Preise genannt.

Vorher / Nachher

Sinuslift bei chronischer Sinusitis

FAQ zur Implantatplanung bei chronischer Sinusitis

Kann ich bei chronischer Sinusitis Implantate bekommen?

Eine chronische Sinusitis stellt nicht immer ein Hindernis für eine Implantatbehandlung dar. Insbesondere im Seitenzahnbereich des Oberkiefers werden die Gesundheit der Nebenhöhlen, die Knochenstruktur und die bestehenden Beschwerden gemeinsam beurteilt, um den geeigneten Zeitpunkt und das geeignete Vorgehen für die Implantation festzulegen.

Warum beeinflusst eine Sinusitis die Implantatplanung?

Eine Sinusitis kann die Planung beeinflussen, weil die Nebenhöhlen im hinteren Oberkiefer in der Nähe des Implantatbereichs liegen. Die Lage der Nebenhöhle, die Knochenhöhe und Anzeichen einer Infektion werden beurteilt, um mögliche Risiken zu berücksichtigen.

Welche Untersuchungen werden vor einer Implantatbehandlung durchgeführt?

Vor einer Implantatbehandlung werden anhand einer Untersuchung im Mund und geeigneter Bildgebung das Knochenvolumen, die Nähe zur Nebenhöhlenregion, die Gesundheit des Zahnfleisches und Anzeichen einer Infektion untersucht. Falls erforderlich, können auch frühere Behandlungen der Nebenhöhlen und die Einschätzungen der zuständigen Ärzte in die Planung einbezogen werden.

Werden Implantate bei aktiver verstopfter Nase oder Gesichtsschmerzen eingesetzt?

Bei anhaltenden Beschwerden wie verstopfter Nase, Gesichtsschmerzen oder Ausfluss müssen diese möglicherweise zuerst abgeklärt werden. Ob die Implantatbehandlung verschoben werden sollte, wird anhand der klinischen Untersuchung und der bildgebenden Befunde entschieden.

Sind bei Implantaten in der Nähe der Nebenhöhlen zusätzliche Eingriffe erforderlich?

Ob ein zusätzlicher Eingriff erforderlich ist, hängt von der Knochenhöhe, der geplanten Position des Implantats und der Anatomie der Nebenhöhle ab. Dieser Bedarf kann erst nach einer Untersuchung und Bildgebung individuell beurteilt werden.

Ist bei chronischer Sinusitis eine Untersuchung durch einen HNO-Arzt erforderlich?

Eine Untersuchung durch einen HNO-Arzt ist möglicherweise nicht für jeden Patienten erforderlich. Bei aktiven Beschwerden, wiederkehrenden Problemen mit den Nebenhöhlen oder Befunden, die die Nebenhöhlenregion betreffen, kann die Einschätzung des zuständigen Facharztes jedoch zu einer sicheren Erstellung des Behandlungsplans beitragen.

Wie sollte ich meine Nebenhöhlenbeschwerden nach einer Implantatbehandlung beobachten?

Wenn Sie nach der Implantatplanung oder -behandlung Veränderungen bei verstopfter Nase, Ausfluss oder Beschwerden im Gesichtsbereich feststellen, sollten Sie Ihren Zahnarzt informieren. Die Nachsorge richtet sich nach dem durchgeführten Eingriff und den Befunden zur Gesundheit der Nebenhöhlen.

Medizinische Quellen

Medizinisch geprüft von

Letzte medizinische Prüfung: 12. August 2026